Die Geschichte der Bengalkatze

 
 
   
Die Erste aufgezeichnete Kreuzung zwischen Asian Leopard und normaler Hauskatze gelang in den späten 50er Jahren in den Vereinigten Staaten von Amerika. Dies geschah bei Jean Sugden in Yuma, Arizona. Sie hatte eine Asian Leopard Katze erworben, als diese Rasse noch in den „Pet-Shops“ erwerblich war. 1963 kreuzte Sie die weibliche Leopardenkatze mit einem einheimischen kurzhaarigen schwarzen Kater. Die gepunktete Tochter von dieser Verpaarung wurde wahrscheinlich mit ihrem Vater zurück gezüchtet, und so wurden mehr solide gefleckte Katzenjunge erzeugt.
Dieses Züchtungsprogramm wurde aufgegeben, nachdem Frau Sugden verwitwete. Einige weitere Verpaarungen wurden von erfahrenen Züchtern wie z.B. Bill Engle, Pat Warren, Douglas Engler, Virginia English vorgenommen. Von diesen frühen Züchtungsprogrammen gibt es leider keine Aufzeichnungen mehr.

In den späten 70ern begann Dr. Willard Centerwall, ein Kinderarzt und Genetiker an der Universität von Kalifornien, mit der Forschung von Leopard Katzen. Es erschien ihm, als hätten diese eine natürliche Immunität gegen Katzen-Blutkrebs. Eine bedeutsame Rolle bei Dr. Centerwall’s Untersuchungen spielte Jean Sugden Mill, da sie ihm acht der Kreuzungsnachkommen zwischen der Leopard- und der heimischen Hauskatze zur Verfügung gestellt hatte.
 
1983 hat Mrs. Mill diese Katze bei dem Internationalen Katzenverband eintragen lassen, sowie ihre Nachkommen durch eine braun gesprenkelte heimische gefleckte, die Millwood letztendlich fand. Eine andere verwilderte Katze mit hellen orangen und dunkelbraunen Rosetten, wurde per Luftfracht von Delhi, aus dem Indienzoo für die Verwendung in das neue Bengal Zuchtprogramm verschickt.

Die Bengal Leoparden Katze wurde erstmals 1985 in einer Katzenshow präsentiert, vorgestellt als Neue Züchtung oder Farbklasse. Die Reaktion der Öffentlichkeit war überwältigend, die gesammelte Menschenmasse war beeindruckt über diese prächtige neue Schöpfung.

Andere Züchter stellten deren Blutlinien her, und registrierten Sie bei TICA. Dr. Gregg Kent, welcher diese Einkreuzung der Leopard Katze für viele Jahre vollzog, gebrauchte die Egyptian Mau Kätzin mit seinem Leoparden Kater.

Ein weiterer Züchter, der einen bemerkenswerten Beitrag für die Bengalzucht leistete, war Ethel Hauser.

Zurzeit werden andere Leoparden Katzen in verschiedenen Züchtungsprogrammen genutzt. Das fördert die Ausdehnung und Bereicherung der begrenzten Gen-Pools.

Da der Status der Leoparden Katze einer vom Aussterben bedrohten Art gleicht, ist der Import nur bedingt möglich.

Quelle: “Getting to know the Bengal Cat” from Gene Johnson-Ory of Gogees-Cattery






Persönlichkeit

Die Bengalen sind sehr intelligente und verspielte Wesen. Sie haben ein stark instinktives Verhalten. Eines ihrer Besonderheiten ist die ungewöhnliche Liebe zum Wasser (sie nehmen gerne auch mal ein Bad mit ihren Besitzern). Sie genießen es, den Beutezug nachzuspielen und lieben es, kleine Kuscheltiere, Schwämmchen, Q-Tips oder Täschchen als vermeintliche Beute mit sich zu tragen. Sie bewahren gerne den Überblick, daher lieben sie es, zu klettern und hoch oben zu sitzen. Die Bengalkatze ist ein sehr soziales und liebevolles Tier. Sie ist weder aggressiv noch bedrohlich. Sie braucht Zuneigung und mehr Beachtung als andere Katzen. Man sollte sie aus diesem Grund möglichst nicht als Einzelkatze halten. Die Bengalen reden manchmal mit Ihrem Besitzer. Das hört sich mal wie leises kindliches Maunzen, mal wie wildes Raunzen oder wohlgefälliges Gurren an. Die Bengal Cats benutzen genau wie jede andere Katzenart ihr Katzenklo, und sind so ideale Haustiere.

Alles in allem gleichen sie einem Raubtier, das mit Charme seine Besitzer um die Samtpfote wickelt…

   
Fellfarben:
blue rosetted brown rosetted
charcoal rosetted marble
silver rosetted marble snow
rosetted brown snow rosetted
marble snow snow rosetted